Beauty & Bewegung

Wasser – unser Lebenselixier

Tipp 1: Genügend Wasser trinken!

Wasser ist lebenswichtig! Unser Körper besteht zu ca. 60 % aus Wasser. Das Wasser befindet sich in den Blut- und Lymphgefässen, in den Zellen und auch im Gewebe. Es hat wichtige Funktionen in unserem Körper wie die Regulation der Körpertemperatur (z.B. Abkühlen durch Schwitzen), den Transport von Nährstoffen und Hormonen sowie die Ausscheidung von Abbauprodukten. Wasser ist für die Aufrechterhaltung sämtlicher Lebensvorgänge unverzichtbar, so auch für den Fettabbau und die Durchblutung der Haut. Wasser macht schön! Schon die alten Griechen sagten, Wasser sei Wellness für gestresste Haut. Die Haut erholt sich schneller und gewinnt an Elastizität. Ausserdem unterstützt Wasser die Verdauung, denn Wasser ist die einzige Flüssigkeit, die der Körper für den Stoffwechsel benötigt. Das Beste daran: Wasser ist absolut kalorienfrei und somit das wertvollste Getränk zur Deckung unseres Flüssigkeitsbedarfs.

Wie viel trinken? Der Körper verliert täglich viel Wasser. Dieser Verlust muss ersetzt werden. Ein Teil wird über das Wasser in festen Nahrungsmitteln wie Gemüse, Obst, aber auch durch Suppen abgedeckt. Der Rest muss in Form von Getränken zugeführt werden. Die empfohlene Trinkmenge beträgt rund 1 bis 2 Liter pro Tag.

Alkohol und gezuckerte Getränke - Flüssige Kalorien sind überflüssig

Tipp 2: Während einer Gewichtsreduktion möglichst auf Alkohol und gezuckerte Getränke verzichten!

Während einer Gewichtsreduktion sollte so wenig Alkohol wie möglich konsumiert werden, da Alkohol einerseits viele Kalorien liefert und andererseits den Fettabbau im Körper hemmt. Alkohol wird vom Körper als Gift angeschaut und in der Leber abgebaut. Dabei muss die Fettverbrennung zurückstehen, das heisst der Fettabbau wird gehemmt und die Gewichtsabnahme gestört. Auch bei moderatem Alkoholkonsum hält dieser Effekt über Stunden an. Studien haben ausserdem gezeigt, dass ein erhöhter Alkoholkonsum die Fettansammlung im Bauchbereich, die sogenannte androide Adipositas, verstärkt.

Gezuckerte Getränke liefern ebenfalls viele Kalorien, ohne zu sättigen. Wenn Sie auf gezuckerte Getränke verzichten, können Sie viel Energie einsparen. Ersetzen Sie Süssgetränke durch Wasser und/oder ungezuckerten Kräuter- und Früchtetee. Aromatisieren Sie Wasser mit frischer Zitrone oder einem Spritzer Fruchtsaft.

Fatburner und Negativ-Kalorien

Tipp 3: Um abzunehmen muss der Energieverbrauch grösser sein als die Energieaufnahme!

Immer wieder werden bei Diätprogrammen Nahrungsmittel mit sogenannten „Negativkalorien“ oder „Fatburner“ erwähnt. Insbesondere Ananas, Grapefruit und Spargeln wird nachgesagt, sie sollen mehr Kalorien verbrennen als sie liefern. Die enthaltenen Enzyme wie Bromelin in Ananas oder Papain in Papaya werden als Fatburner dargestellt, da sie die Fettverbrennung anregen sollen. Leider existieren wissenschaftlich gesehen weder Nahrungsmittel, die zur Verwertung mehr Kalorien verbrauchen als sie liefern, noch solche, die Fett verbrennen.

Jede Person hat ihren eigenen täglichen Energiebedarf. Werden mehr Kalorien zugeführt als benötigt, erfolgt eine Gewichtszunahme. Wird eine tiefere Energiemenge zugeführt als benötigt, erfolgt eine Gewichtsabnahme. Auch mit zusätzlicher Bewegung können Kalorien verbrannt und das Gewicht reduziert werden. Berechnen Sie hier (Verlinkung zu Kalorienrechner) Ihren täglichen Kalorienbedarf.

Bewegung und Sport zum Abnehmen

Tipp 4: Weniger essen, mehr bewegen!

Eigentlich ist die Rechnung ganz einfach: Wer abnehmen will, muss eine negative Energiebilanz aufweisen. Der Energieverbrauch muss also grösser sein als die Energieaufnahme. Das heisst im Klartext: Weniger essen, mehr bewegen. Bewegung und Sport verbrennen nicht nur Kalorien, sondern erhöhen durch den Aufbau von Muskelmasse auch den täglichen Kalorienverbrauch des Körpers, den sogenannten Grundumsatz. Regelmässige körperliche Betätigung kann deshalb einen Beitrag zur Gewichtsreduktion leisten. Für übergewichtige Personen sind gelenkschonende Sportarten (u.a. Schwimmen, Velofahren) und Krafttraining besonders zu empfehlen. Am besten sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die für Sie geeignete Sportart.

Bewegung im Alltag
Bewegung bedeutet nicht nur Sport. Auch im Alltag können Sie Ihre körperliche Aktivität steigern:
  • vermehrt zu Fuss gehen
  • mit dem Velo fahren anstatt mit dem Auto
  • eine Bus-/Tram-Station früher aussteigen und den restlichen Weg zu Fuss gehen
  • die Treppe benutzen anstatt den Lift
Tägliche Bewegung ist nicht nur für die Gewichtsreduktion wertvoll, sondern auch zur Vorbeugung diverser Krankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewegung und Sport wirken sich auch auf unser psychisches Wohlbefinden positiv aus. Neben der erhöhten Stresstoleranz konnten ebenfalls stimmungsaufhellende und antidepressive Wirkungen nachgewiesen werden.

Genügend Schlaf

Tipp 5: Gönnen Sie sich viel Schlaf!


Genügend Schlaf hat  einen positiven Einfluss aufs Gewicht, indem das Stresshormon Cortisol, welches zum Überessen verführt abgebaut wird.
Ausserdem bringt zu wenig Schlaf das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht, was zusätzlich hungrig macht und die Fettverbrennung wird zu wenig angeregt.

Wir empfehlen täglich sieben bis acht Stunden erholsamen Schlaf um gesund abzunehmen..

Geduld ist eine Tugend

Tipp 6: Alt aber wahr!


Das uralte Sprichwort mag abgedroschen klingen, ist aber wahr. Vor allem fürs Abnehmen.

Auch wer sich wochenlang an einen strikten Diätplan hält und regelmässig Sport treibt kann möglicherweise nicht sofort Resultate erzielen.
Der Körper braucht eine Zeit um sich an die neuen Essgewohnheiten zu gewöhnen und trennt sich nur ungern von seinen Fettpolstern.

Seien Sie deshalb geduldig mit sich selbst und bleiben Sie bei Ihren gesunden Essgewohnheiten, damit sich der Körper darauf einlassen kann.

Massband statt Waage

Tipp 7: Hart aber fair!


Die Aussage, dass Muskeln schwerer sind als Fett ist wahr; und zwar hat ein Kilo Fett dreimal soviel Volumen wie ein Kilo Muskeln.
Deshalb lässt sich die Figur schlecht mit einer Waage allein beurteilen.

Besser ist den Taillenumfang ab und zu auch mit dem Massband zu messen.

Ein Vergleich ab Diätbeginn über mehrere Wochen kann so motivierender sein als der Gang auf die Waage allein.